Joschka Fischer, angeklagt u.a. wegen Angriffskrieg, Geschmacksverirrung und mehrfachem Diätbruch hatte vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal zwei Tage Zeit, sich zu seinem verpfuschten Leben zu äußern. In gewohnter Manier fand der gewiefte Retoriker für alles eine Begründung und suchte die Schuld wie immer bei den anderen. Hier einige Auszüge aus der Verteidigungsrede:
- Ich mußte damals Taxi fahren, wie hätten die Fahrgäste sonst an ihr Ziel kommen sollen?
- Das mit dem verprügelten Polizisten war ein Mißverständnis, wie sie wissen, hatte ich einen Motorradhelm auf
- Die Grünen habe ich nie gemocht. Aber bei der NPD war damals noch weniger los, das kann ich ihnen sagen
- Ich wollte zur Amtseinführung in Hessen keine Turnschuhe tragen, aber Mutti hat irgendwie nichts anderes rausgestellt, die alte Schaluppe!
- Ich habe nicht nur gelernt "Nie wieder Krieg" sondern auch "Nie wieder Auschwitz", und da die Serben uns von früher schon kannten, war die Entscheidung doch wohl klar. Daß Auschwitz gar nicht im Kosovo liegt, konnte doch damals keiner wissen!