Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) gibt nicht auf. Nachdem er von den israelischen Grenzposten nicht in den Gazastreifen gelassen wurde, wo er ein noch nicht gebautes Klärwerk besichtigen wollte, hat er bereits mehrere empörte Interviews gegeben, seinen Parteichef um Hilfe gerufen, Israel mit wilden Flüchen überzogen und unter "Ich will hier rein!"- Rufen am Zaun des Grenzpostens gerüttelt. Wenn die Israelis weiter nicht einlenken, möchte Niebel in einen mehrstündigen Hungerstreik treten. Inzwischen sind die israelischen Verantwortlichen aber zu Kompromissen bereit: "Wir könnten ihn doch mit so einer Kassamrakete rüberschießen", sagte ein Sprecher schmunzelnd.